Sprinkler-1 Feuerschutz GmbH.
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Herstellung und vertrieb von Geräten für Brandschutzanlagen

Projektierungshilfe

PROJEKTIERUNGSHILFE

Nach Ihrer schriftlichen Anfrage meldet sich unser Mitarbeiter bei Ihnen, mit wem Sie die Projektierungsaufgabe, mit Rücksicht auch auf die vorherigen Dokumentationen, erklären und den Charakter und Inhalt der Projektierungsarbeit bestimmen können. Zur vertraulichen Behandlung übergeben wir die bezügliche Projektierungshilfe unserem projektierungsberechtigten Partner.

SCHAUM-GRUNDBEGRIFFE

Löschschaum:
aus Schaumblasen bestehenden disperse Flüssigkeit

Schwerschaum:
Schäume mit Schaumexpansionsrate von 2:20 (l/l) werden in diese Kategorie eingeteilt.

Mittelschaum:
Schäume mit Schaumexpansionsrate von 20:160 (l/l).

Leichtschaum:
Schäume mit Schaumexpansionsrate von mehr als 160 l/l werden in diese Kategorie einteilt. Heutzutage werden bereits Schäume mit Schaumexpansionsrate vom 1200 (l/l) in den Anlagen verwendet.

Schaummischer:
Schaumlösungen werden durch kontinuierliche Zumischung des Schaumkonzentrats zum Löschwasser „auf stationäre Weise” hergestellt. Dazu wird eine auf hydrodynamischem Prinzip arbeitende Anlage, z. B. Venturi-Zumischer, Injektor-Zumischer und, in anderen Fällen, eine mechanisch getriebene, d. h. wassermotorgetriebene Schaumpumpe oder Schaumkonzentrat-Pumpe, eventuell ein hydrostatischer Druckbehälter, sog. „Bladderbehälter” verwendet. Das Wesentlichste ist, dass eine absolut betriebssichere Zumischung von entsprechender Genauigkeit erreicht wird.

Luft-Strahl-Schaumrohr:
die sich aus der unter Druck befindlichen Blasdüse mit hoher Geschwindigkeit ausströmende Schaumlösungströpfe pulverisieren sich unter Wirkung der Turbulenz und werden im Rohr zu Schaum. Die ist nichts anderes als ein mit Schaum getriebener Injektor, in dem sich die beiden Phasen – die Schaumlösung und die Luft – ein einheitliches disperses System bildend, in Schaum umwandeln. Zunächst Mittel- und Schwerschaum werden mit Hilfe des Luft-Strahl-Schaumrohrs hergestellt.

Halbstationärer Schaumlöscher:
eine integrierte Löschanlage, wobei das zum Schaumlöschen benötigten Schaumkonzentrat und Schaumzumischanlage von der sich auf den Brandort begebenden Feuerwehr hingebracht werden. Die Luft-Strahl-Schaumrohre und ihr Rohrleitungssystem sind auf der zu löschenden Anlage montiert und das Löschen mit Schaum wird durch die Feuerwehrbrigade manuell durchgeführt.

Stationärer Schaumlöscher:
hinsichtlich der zu schützenden Anlage sind alle Bedingungen geschafft; das Löschen kann mittels eines Steuerknopfes oder mittels des Öffnens eines Ventils durchgeführt werden oder startet es automatisch auf das von der Feuermeldevorrichtung ermittelte Signal.

Schaumgenerator:
funktioniert auf demselben Prinzip als das Luft-Strahl-Schaumrohr, bloß das Verhältnis zwischen der Schaumlösung und der zugemischten Luft (d. h. die Schaumexpansionsrate) ist um Größenordnungen grösser. Es gibt solche, die die Schaumlösung  in Richtung der Strömung der elektrischen Ventilatoren oder der wassermotorgetriebenen Ventilatoren pulverisieren, die auch noch durch eine perforierte Platte durchgeblasen wird, jedoch gibt es auch auf hydrodynamischem Prinzip arbeitende Maschinen, wie z. B. das Luft-Strahl-Schaumrohr.

Schaummonitor oder Schaumkanone:
Schaumlösung-Strahldüse, die eine Schaumlösung ausstreut, mit in der Regel verstellbarem (fokussiertem oder sich ausbreitendem) Streubild.

Schaumintensität:
ein für die Wirksamkeit des Löschens charakteristischer Wert, der spezifische (pro Quadratmeter) Schaumlösungsvolumenstrom (Liter/Minute), der auf die vom Feuer gefährdete Schutzfläche aufgebracht wird, woraus sich Schaum bildet.

Schaumkonzentrat:
ein im Wasser lösbarer Stoff, der die Oberflächenspannung des Wassers vermindert (d. h. das Wasser milder macht), deshalb lässt sich das Wasser besser schäumen, siehe Waschen mit Waschmittel im Regenwasser). Außer Blasenbildung wird die Feuerlöschfähigkeit der Schaumstoffe auch von ihrer Filmerzeugungsneigung gekennzeichnet – siehe unten (AFFF, AFFF/AR). Gegenwärtig ist die Überprüfung der langfristigen Wirkung der Schaumkonzentrate auf die Umwelt im Gange und solche Stoffe, die die Umwelt gefährden, werden internationalerweise verboten.

Schaumlösung:
die Lösung von Wasser und Schaumkonzentrat wird in unterschiedlichen Konzentrationen (in der Regel 0,1 bis 6% Schaumkonzentrat) verwendet; durch das Zumischen von Luft oder Gas bildet die Schaumlösung einen ständigen Schaum; bei gewissen Typen bilden sich 1 oder 2 feuerbeständigen Filme auf der Oberfläche der zu löschenden Flüssigkeit (AFFF).

AFFF Schaum:
ein filmerzeugender Schaum, der auch für das Löschen schaumvernichtender Flüssigkeiten geeignet ist und dessen filmerzeugende Eigenschaft die Löschfähigkeit des Schaumes synergetisch vervielfacht und dadurch ergibt sie ein wirksameres Löschen.

Schaum mit Doppelfilmerzeugungswirkung:
Die AFFF/AR doppelfilmerzeugenden Schäume können auch gegen solchen schaumvernichtenden Flüssigkeiten eingesetzt werden, wie zum Beispiel das Alkohol oder das Azeton. Man nennt diesen Schaum auch alkoholbeständigen Schaum. Das Wesen eines Doppelfilms ist, dass die Schaumlösung  - bildet auch mit der zu löschenden Flüssigkeit einen Oberflächenfilm (dies kann man sich so vorstellen, als ob man einen einzigen Tropfen dünnes Spindelöl auf die Oberfläche des in einem Lavor befindlichen Wassers tropfen lassen hätte und dieser einzige Öltropfen die ganze Oberfläche mit einem Ölfilm bedeckt hätte), dessen Stoff von der die aus der feuergefährlichen Flüssigkeit und der Schaumlösung bestehenden Mischung gebildet wird, und  - auch mit der Schaumlösung des Löschschaums einen anderen Film bildet, dessen Filmstoff von der aus der Schaumlösung und dem Schaumerzeugungsstoff bestehenden Mischung gebildet wird (dies kann man sich so vorstellen, als ob man, den vorherigen Gedankengang fortführend, einen Wasserfilm auf der Oberfläche eines Spindelölfilms zerfließen lassen hätte und der Löschschaum selbst über diesem Film befindlich wäre).

 

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